Nasenverkleinerungen sehr beliebt
Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus - aber wenn es um die Nase geht, sind sie sich einig: Die Verschönerung der Nase ist bei den Geschlechtern gleichermaßen beliebt und zählt zu den häufigsten schönheitschirurgischen Eingriffen.
Professor Wolfgang Gubisch, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (GÄCD), weiß warum: "Die Nase kann man nicht verstecken und sie prägt das Gesicht sehr entscheidend." Entspricht die Nase nicht dem allgemeinen Schönheitsideal, kann für viele Menschen ein großer Leidensdruck entstehen. Doch die Zeiten der Einheitsnase sind vorbei: Heute ist die "eigene, individuelle Nase" gefragt.
In über 80% der Eingriffe wird um eine Verkleinerung gebeten, nur bei jedem fünften wird die Nase vergrößert. Dies hat jedoch neben kosmetischen Gründen auch medizinische Ursachen: z.B. Sportunfälle, bei denen die Nase in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber auch missglückte Operationen zwingen manchen zu diesem Schritt. Denn Prof. Gubisch warnt vor Rhinoplastiken, die nicht von Spezialisten durchgeführt werden. Hier besteht die Gefahr, dass die Operation unsachgemäß ausgeführt und ein erneuter Eingriff nötig wird. Um einen Sekundäreingriff zu vermeiden, sollte sich daher jeder Patient vor der Nasenverschönerung genau über die Qualifikation des Operateurs informieren. Die GÄCD rät, sich entweder an einen plastischen Chirurgen, Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder Arzt für Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie zu wenden, die durch spezielle Fortbildungen für den Eingriff spezialisiert sind.
Nicht immer rein ästhetischer Natur ist das Richten einer schiefen Nase. Sie kann z.B. Probleme beim Atmen verursachen und sollte daher aus medizinischen Gründen begradigt werden. Und umgekehrt gilt der Leitsatz: "Niemals darf durch eine ästhetische Korrektur die Funktionalität der Nase beeinträchtigt werden".
(BSMO)
Quelle: Nach Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie






