Fettabsaugung bei Lipödem
Zuviel Fett in den Beinen im Missverhältnis zum Oberkörper? Vielen betroffenen Frauen ist nicht klar, dass eine Krankheit (Lipödem) vorliegen kann. Häufig suchen sie Abhilfe in Diäten und Sport - mit eher mäßigen Resultaten. Dabei gibt es mit der Liposuktion eine effektive Behandlungsmethode.
Ein Lipödem entsteht, wenn sich zu viel Fett in der Haut von Gesäß und Beinen ansammelt. In der Regel kommen diese Veränderungen nur bei Frauen vor. Die Ursachen sind bislang nicht bekannt, eine wichtige Rolle scheinen Hormone und erbliche Veranlagungen zu spielen. Lipödeme entstehen häufig schon in der Pubertät und schreiten mit zunehmenden Alter fort. Kennzeichen sind unproportional dicke Beine, Schmerzen, Anschwellen der Knöchel und Füße nach langem Stehen und Sitzen, Cellulite oder häufige Blutergüsse.
Zunächst wird mit Lymphdrainagen, Kompressionsstrumpfhose oder Wickel versucht, das Lipödem in den Griff zu bekommen. Sind diese Verfahren nicht erfolgreich, stellen Liposuktionen die einzig effiziente Behandlungsform dar. Dabei entfernen, häufig in mehreren Sitzungen, die Operateure jeweils kleinere Mengen des überschüssigen Fettes an verschiedenen Stellen. Der Behandlungserfolg ist sofort sichtbar und hält dauerhaft an, der Eingriff wird von den Frauen in der Regel gut vertragen. Mögliche Nachwirkungen der Fettabsaugung in Form von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe können mit Krankengymnastik oder Lymphdrainagen behandelt werden.
Quelle: Medical Consulting Group, Februar 2006






