Absaugen und Straffen
Geringe OP-Risiken bei Fettabsaugung
Bei Fettabsaugungen sind Komplikationen sehr selten, wenn sie von Experten durchführt werden. Das ergibt eine aktuelle Statistik der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) für die im Jahr 2004 durchgeführten Eingriffe.
Die Liposuktion (Fettabsaugung) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen. Die Mitglieder der Fachgesellschaft GÄCD nahmen allein im Jahr 2004 bundesweit rund 21.400 Fettabsaugungen vor. Eine Auswertung der Komplikationsrate im Rahmen dieser operativen Eingriffe hat nun ergeben: Lediglich 0,2% der Operationen führten zu gesundheitlichen Komplikationen.
"Komplikationen, die bei oder nach einer Fettabsaugung auftraten, waren z.B. Herz-Kreislauf-Reaktionen oder Heilungsstörungen der Haut", erläutert Dr. Gerhard Sattler, Liposuktionsexperte und Vorstandsmitglied der GÄCD. "Dabei kam es aber zu keiner einzigen ernsthaften Komplikation oder gar zu einem Todesfall", betont Dr. Sattler.
Ein entscheidender Fortschritt in der Geschichte der Fettabsaugung ist die moderne Narkoseform der Tumeszenz-Lokalanästhesie. Der Patient ist während des Eingriffs wach und kann sich bewegen. Die körperliche Belastung des Patienten kann damit reduziert werden und der Austausch zwischen Operateur und Patient während der OP wird ermöglicht.
Bei der Wahl des Operateurs sollte neben der Qualifikation auch die Erfahrung des Arztes berücksichtigt werden, gibt Dr. Sattler zu bedenken, der selbst bereits mehr als 7.000 Liposuktionen durchgeführt hat. "Dann ist er in der Lage, bei einer Liposuktion so vorzugehen, dass ein vorhersehbar ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis ohne Komplikationen erreicht wird", weiß Dr. Sattler.
Nach Informationen der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD), Oktober 2005






