Brust und Bauch
Lebenslange Garantie auf Brustimplantate
Die neue Generation von Silikonimplantaten ist auslaufsicher - Folgeoperationen aufgrund defekter Implantate werden somit unwahrscheinlicher. Die Hersteller dieser Implantate gewähren sogar einen lebenslangen kostenlosen Ersatz.
Für eine schöne und natürlich aussehende Brust, die sich auch natürlich anfühlt, spielt das Material des Implantates eine wesentliche Rolle. Es soll darüber hinaus auch gewährleisten, dass das Brustimplantat zu einem Teil der Frau wird und nicht ausgetauscht werden muss. Bei älteren Implantaten mussten Frauen allerdings im Laufe ihres Lebens mit Folgeoperationen rechnen. Ein Austausch ist beispielsweise bei Implantaten aus Hydrogel oder Sojaölimplantate ratsam. In Deutschland wurden diese Materialien mittlerweile verboten, da sie gesundheitliche Probleme verursacht haben - sie sollten ersetzt werden. Zugelassen sind hierzulande nur noch mit Kochsalz gefüllte Implantate und Silikonimplantate. Allerdings haben Kochsalzimplantate einen großen Nachteil: Sie können gluckern und fühlen sich beim Tasten oft nicht natürlich an. Auch ohne Beschwerden wird Frauen mit älteren, defekten Silikonimplantaten aus wenig vernetztem Silikon dazu geraten, diese spätestens nach zehn bis 15 Jahren entfernen zu lassen, um ein Auslaufen des Silikons in das Gewebe zu vermeiden.
Nichtsdestotrotz hat sich Silikon in zahlreichen Studien als das am besten verträgliche und auch sicherste Material erwiesen. Insbesondere die neue Generation aus quer vernetztem Kohäsivgel gilt als auslaufsicher. Zudem wurde die äußere Hülle aufgeraut - so können die Implantate besser in das Gewebe einheilen. "Die neuste Generation von auslaufsicheren Silikonimplantaten mit vernetzter Kohäsivgelfüllung sind hinsichtlich Produktsicherheit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit der goldene Standard", erläutert Dr. Ralph Paul Kuner, Gynäkologe und Brustexperte der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD). Dieses neue Material erhöhe das Vertrauen der Patientinnen in ihre neue Brust, mache Folgeoperationen seltener und reduziere somit Kosten und Risiken, ist Dr. Kuner überzeugt.
(BSMO)
Quelle: Nach Informationen der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD).






