Vor der OP: Blutdruck überprüfen
Hämatom-Risiko bei hohem Blutdruck
Einer neuen Untersuchung der American Society of Plastic Surgeons zufolge warnen Spezialisten vor erhöhtem Hämatomrisiko bei schlecht eingestelltem Blutdruck. Vor allem Männer sollten ihre Werte vor einem operativen Eingriff überprüfen lassen.
Viele Menschen nutzen den Urlaub dazu, sich verschönern zu lassen und unterziehen sich während ihrer "freien Tage" einer Schönheitsoperation. Doch sollte zuvor der Blutdruck überprüft werden. Laut eines Berichtes des offiziellen Journals der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) sind Männer doppelt so gefährdet, ein Hämatom (Bluterguss) zu entwickeln, als Frauen - besonders wenn sie an einem zu hohem Blutdruck leiden. Mit einem gut eingestelltem Blutdruck konnte die Häufigkeit einer Hämatombildung bei männlichen Patienten von 8,7% auf 4% reduziert werden.
Hämatome gehören zu den häufigsten Komplikationen nach operativen Eingriffen, z.B. einem Facelift. Besonders Männer leiden nach einem Lifting oft an Hämatomen, das hat zwei Gründe: Die Gesichtshaut ist dicker und hat mehr Blutgefäße, denn die Haarfollikel des Bartes benötigen eine größere Blutzufuhr. Um das Risiko eines Hämatoms zu minimieren, sollten sich alle Patienten einer sorgfältigen präoperativen Untersuchung durch ihren Schönheits-Chirurgen unterziehen und zusätzlich einen stabilen Blutdruck mit Hilfe des Hausarztes schaffen. Patienten können Hämatomen vorbeugen, indem sie durchblutungsfördernde Medikamente vor der Operation vermeiden, z.B. Aspirin, Ginkgo-Präparate und bestimmte entzündungshemmende Medikamente.






