
Unterlidstraffung
Nur vom Experten machen lassen
In Deutschland steigt die Zahl der Lidoperationen. Schätzungen gehen von etwa 40.000 Eingriffen im Jahr aus. Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD) empfiehlt, die Operation nur von erfahrenen Ärzten vornehmen zu lassen.
Etwa 35 Prozent aller Augenlidoperationen werden am Unterlid durchgeführt. Aber Eingriffe in diesem Bereich sind schwieriger als am Oberlid, wie Prof. Dr. Horst Hübner, Vizepräsident der GÄCD und Augenexperte, betont. Welche Operationstechnik eingesetzt wird, hängt vom individuellen Befund ab. Bei bestehendem Hautüberschuss am Unterlid darf der Chirurg nicht zuviel Haut wegnehmen, da sonst ein "Triefauge" entstehen kann. Der Schnitt wird unterhalb der Wimpernreihe geführt. Liegt dagegen ein Fettgewebsüberschuss - der Verursacher der "Tränensäcke" - vor, erfolgt der Zugang von der Lidinnenfläche. Das Fett wird entfernt oder umgelagert. Bei Mischformen richtet sich die Entscheidung über die Operationstechnik danach, welche Form überwiegt.
Damit optimale Ergebnisse erreicht werden, erfordern die Eingriffe am Unterlid vom Chirurgen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Die Operation verläuft in den meisten Fällen unter örtlicher Betäubung. Das Entfernen der Fäden erfolgt in der Regel etwa sieben Tage später. Schwellungen und Blutergüsse können nach dem Eingriff auftreten und etwa ein bis zwei Wochen anhalten. "Die Straffung der Unterlider hat auf den Gesamtausdruck des Gesichtes eine phänomenale Wirkung", hebt Prof. Hübner hervor. Ein frisches, erholtes und verjüngtes Aussehen ist das Resultat.
Nach Informationen der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD), Februar 2006








