Glattere Haut durch Kunststoff-Fäden
Gesichtsstraffung ohne Operation? Ein neues minimal-invasives Verfahren macht es möglich. Propylenfäden, die in die Haut eingestochen werden und dort verbleiben, stellt eventuell eine Alternative zum klassischen operativen Face-Lift dar.
Ab dem 35. Lebensjahr kann die Haut an Kinn oder der Wangenregion erschlaffen. Viele Patienten sind heutzutage kosmetischen Eingriffen gegenüber aufgeschlossen, vor einem operativen Eingriff schrecken aber noch viele zurück. Ein neu entwickeltes Verfahren mit speziellen in die Haut eingebrachten Fäden, ist von den kosmetischen Ergebnissen her sehr vielversprechend und hat einen entscheidenden Vorteil: Es bedarf keiner großen OP.
Bei diesem neuen Verfahren werden spezielle Fäden aus nicht-resorbierbarem Polypropylen, die mit Widerhaken versehen sind, in die zu behandelnde Hautregion eingebracht. Die kleinen Widerhaken verzahnen sich mit dem Bindegewebe und verbleiben dauerhaft in der Haut. Auf diese Weise halten sie das Gewebe am gewünschten Ort und sorgen für einen hautstraffenden Effekt. Entwickelt hat diese Fäden der russische Arzt Dr. Sulamanidz.
Mit dem Verfahren können verschiedenste kosmetische Probleme behandelt werden wie zum Beispiel abgesunkene Augenbrauen, eine schlaffe Wangenregion, hängende Mundwinkel und eine schlaffe Haut am Unterkiefer (Hängebäckchen). Nach der Operation sieht man nur winzige Nadel-Einstich- und Ausstichstellen und eine leichte Schwellung. Der Patient kann bereits am nächsten Tag seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen, Sport machen oder zur Arbeit gehen. Nach dem Eingriff muss aber folgendes beachtet werden: Grundsätzlich keine Massagen mehr im Gesicht und die Mimik sollte bis vier Wochen nach der Behandlung eingeschränkt werden.
(BSMO)
Quelle: Nach Informationen der Zeitschrift "Der Deutsche Dermatologe"






