Thermage: Hitze strafft die Haut
Ein modernes Verfahren glättet die Haut ohne chirurgischen Eingriff. Die Thermage genannte Methode basiert auf Erhitzung der tiefen Hautschichten - mit langanhaltenden Ergebnissen.
Thermage ist ein in jüngerer Zeit entwickeltes Verfahren. Dabei wirken Radiowellen des Hochfrequenzbereiches auf die tiefer liegenden Hautschichten ein. Es kommt zu einer vermehrten Kollagen-Herstellung und kürzeren Fasern des Bindegewebes: Die Gefäßhaut wird straffer. Des Weiteren bringt diese Methode auch Fett zum Schmelzen. Diese so genannte Lipolyse lässt "Hamsterbacken" verschwinden.
Vor Behandlungsbeginn wird auf der Haut der Patienten ein Raster angebracht, so dass alle Hautfelder eine gleichmäßige Erwärmung erhalten; eine Anästhesie ist nicht notwendig. Bei der Behandlung werden nur die tiefen Schichten erhitzt, die Oberfläche dagegen gekühlt und somit vor Schäden bewahrt. Der Patient spürt nur kurze Wärmeempfindungen, die Haut ist während und einige Stunden nach der Behandlung gerötet.
Die Ergebnisse lassen sich sehen: Schon unmittelbar nach der Behandlung wird der Straffungseffekt sichtbar. Maximal ein halbes Jahr später bessert sich dauerhaft das Hautbild durch die erhöhte Kollagen-Produktion. Eine Vielzahl von Studien und über 130.000 Behandlungen innerhalb von drei Jahren bestätigen die Effektivität der Thermage. Insbesondere Jüngere mit ersten Alterserscheinungen und Patienten nach Facelifting sind für dieses Verfahren geeignet.
BSMO, 31.01.06
Quelle: Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland, 2005






