Haut und Haare
Hautalterungen: vorbeugen besser als heilen
Gegen das Älterwerden ist noch kein Kraut gewachsen, gegen die Alterserscheinungen schon. Diese machen sich besonders deutlich auf der Haut bemerkbar. Verstärkt wird dieser Prozess durch verschiedene äußere Faktoren wie Rauchen oder ausgiebiges Sonnenbaden.
Durch UV-Strahlung wird das Kollagengerüst der Haut angegriffen. Auch Gemütsregungen können mit zunehmendem Alter ihre Spuren im Gesicht hinterlassen. Nachdenkliche Menschen können Querfalten auf der Stirn ausbilden, fröhliche Menschen haben Krähenfüßchen um die Augen und wer sich oft ärgert, bekommt dauerhaft zusammengezogene Augenbrauen. Ärzten stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, um altersbedingte Veränderungen der Haut zu bekämpfen. Bei solchen Schönheitsproblemen können Botulinumtoxin-A-Injektionen in die betroffenen Bereiche helfen. Dieser Wirkstoff kann Falten für etwa drei bis sechs Monate glätten. Anschließend muss eine erneute Injektion vorgenommen werden. Dennoch ist Vorbeugen bekanntlich besser als Heilen. Daher empfehlen Experten in erster Linie einen ausreichenden Lichtschutz: Im Sommer sollte zur Mittagszeit kein Sonnenbad genommen werden und eine halbe Stunde vor dem Gang ins Freie sollte eine wasserfeste Creme mit hohem UVB-Lichtschutzfaktor und einem breiten UVA-Filter aufgetragen werden. Eine weitere wichtige Schutzmaßnahme, um die vorzeitige Hautalterung zu vermeiden, ist das Nichtrauchen.






